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Regenwälder

Das Ökosystem Wald beherbergt rund zwei Drittel aller Arten, die auf unserem Planeten existieren. Die größte Artenvielfalt findet sich in den tropischen Regenwäldern Südamerikas, Asiens oder in Teilen Afrikas entlang des Äquators. Faszinierende Schönheit, vielfältige Farbigkeit, tiefe Wildnis – diese Wälder zeichnet ein ungeheurer Reichtum aus, der noch lange nicht vollständig entdeckt, aber zugleich auch stark gefährdet ist.

In den tropischen Regenwäldern wachsen die Pflanzen auf engstem Raum, dabei werden mehrere Wachstumsebenen unterschieden: Von der Bodenschicht über die Krautschicht zur immerhin bis fünf Meter hohen Strauchschicht, dann folgen die niedrigeren Bäume und schließlich die bis zu 40 Meter hohen ausgewachsenen Bäume. Nur einzelne Baumriesen – sie wachsen bis zu 60 Meter Höhe – überragen diese Regenwälder.

Nahezu ganzjährige Niederschläge führen zu einem stets feuchten Klima, denn es fällt mehr Regen als an Feuchtigkeit wieder verdunsten kann. Die tropischen Regenwälder finden sich in Höhen zwischen 800 Metern (Tiefland-Regenwald), 1.500 Metern (Berg-Regenwald) bis über 2.000 Metern (Nebelwald).

Weit weniger bekannt als die tropischen Regenwälder sind die Regenwälder der gemäßigten Zonen. Sie liegen in den Küstenregionen mehrerer Kontinente. Auch diese Regenwälder sind mit rund 2.000 mm Niederschlag noch immer sehr feucht, denn die vom Meer auf das Festland stoßenden Wolken regnen hier ab. Hinzu kommen in der Regel milde Winter und feuchte Sommer. Beste Bedingungen also für die Pflanzen der gemäßigten Regenwälder.

Rodung und Entwaldung

Die Hälfte aller Wälder unseres Planeten hat die Menschheit laut UN bereits vernichtet. Und alle 2 Sekunden kommt die Fläche eines Fußballfeldes hinzu. So verlieren wir rund 13 Millionen Hektar Wald in jedem einzelnen Jahr.

Abholzung ist heute schon für rund 20% der klimaschädlichen Emissionen verantwortlich. Hinzu kommt der große Verlust an Biodiversität und Artenvielfalt, die Wüstenbildung, die Luftverschmutzung, indigene Völker, die im Urwald leben, verlieren ihre Lebensgrundlage. Indonesien und Brasilien gehören zu den größten Vernichtern von Urwaldarealen. Das südamerikanische Land steht auf Platz 4 der weltweiten Treibhausgas-Verursacher – vor allem aufgrund der Zerstörung von Tropenwald.

Durch den Menschen ist die naturgegebene Quote des Artensterbens zwischen 100 und 1.000fach höher, alle 12 Minuten stirbt eine Art aus. Die Rodung der Regenwälder ist einer der Faktoren für diese negative Quote.

Die Ursachen der Abholzung sind unterschiedlicher Natur. Vielfach wird Wald durch Brandsetzung zerstört, um das Land anschließend in Plantagennutzung zu bringen. Auf Borneo beispielsweise haben Palmölplantagen den einstigen Urwald verdrängt.

Rund 1,6 Milliarden Menschen sind laut UN vom Wald abhängig, etwa 350 Millionen Menschen leben im Wald oder in direkter Nähe von Wäldern. Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder ist daher nicht nur eine umweltpolitische und wirtschaftliche, sondern auch eine soziale Frage.

Wer will, der könnte: Wären sich weltweit die Politiker nur ein wenig einig und würden zukunfts- und umweltorientiert denken und handeln - es wäre sicher möglich, die Vernichtung der Wälder deutlich zu reduzieren. Über Zertifikate, den Handel von Emissionsrechten und internationale Verträge könnte vieles bewegt werden. Es liegt auch an uns, die Politik daran zu erinnern.

 

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