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Das Internationale Jahr der Wälder

Am 20. Dezember 2006 hat die Generalversammlung der UNO das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. „Forests for People – Wälder für Menschen“, so das Motto dieses Jahres. Damit soll die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf das lebenswichtige Ökosystem Wald gerichtet werden. Und das ist bitter nötig.

Zwei Drittel aller Arten leben im Wald, Wald ist bedeutsam für den Wasserhaushalt des Bodens, Bäume sind wichtige CO2-Speicher und damit für das Klima auf unserem Planeten unverzichtbare Ausgleichsbereiche – aber die Menschheit leistet sich jedes Jahr die Rodung einer Waldfläche von der Größe Griechenlands. Und auch das international anerkannte Gütesiegel für nachhaltige Forstwirtschaft FSC ist noch weit entfernt davon, in der notwendigen Art und Weise anerkannt und umgesetzt zu werden. Rund 1,6 Milliarden Menschen leben vom Wald – in ganz unterschiedlicher Art und Weise. Für uns alle gilt, dass der Umgang mit dem Ökosystem von existentieller Bedeutung für die Zukunft des Planeten Erde ist.

Einen Fortschritt hat die Klimakonferenz im Herbst 2010 in Cancun/Mexiko aufgezeigt. Die hier versammelten Umweltexperten aus allen Nationen der Welt haben gemeinsam ein Programm zum Schutz der Wälder beschlossen. Entwicklungs- und Schwellenländer, die zukünftig ihren Wald schützen beziehungsweise in nachhaltiger und damit sinnvoller Form nutzen, erhalten eine finanzielle Vergütung für diese Leistung. Wald – wie auch andere Ökosysteme – werden so zu realen Werten. Ein richtiger, wenn auch noch langer Weg.

Rund ein Drittel Deutschlands ist Wald. Für uns gilt es, die Bemühungen zum Schutz der Wälder, der Sicherung von Waldwildnis und der nachhaltigen Bewirtschaftung zu stärken. So gab es über Jahrtausende hinweg weitläufige Buchenwälder in Deutschland, heute sind es gerade noch 15 Prozent. Das soll, das muss sich wieder ändern, denn Laubbäume wie die Buche sind für kommende Klimabedingungen sehr viel besser geeignet als Nadelbäume. Deutschland hat sich zur weiträumigen Anpflanzung von Buchenwäldern in internationalen Gremien verpflichtet und bei der UNESCO läuft aktuell ein Verfahren zur Anerkennung von vier Buchenwäldern als UNESCO-Weltnaturerbe.

Im Jahr der Wälder können wir auch lernen, dass jede und jeder Einzelne von uns etwas dafür tun kann, die Nutzung von Wald als Quelle des Rohstoffs Holz sinnvoll und nachhaltig zu nutzen. Wir können uns fragen, welchen Fußabdruck wir in Bezug auf den Wald hinterlassen. Und was wir konkret dafür tun können, dass nicht nur Wald erhalten bleibt, sondern dass er in der richtigen Weise gesichert und erweitert wird.

In jeder Religion und in jeder Kultur ist der Baum ein Symbol für Zukunft und Frieden. Bäume lösen in uns tiefe Emotionen aus, sie berühren unseren Ursprung als Menschheit. Wir können etwas dafür tun, dass die zukünftigen Generationen einen Wald erleben, der diesen Namen verdient weil er den Gesetzen der Natur folgen kann oder der nach sinnvollen, nachhaltigen Kriterien bewirtschaftet wird. Dafür steht das Internationale Jahr der Wälder.

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